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classic series - transmissionline speaker kits

A.O.S. STUDIO 80 TL


Version GL:     mit 22W8857T, 15W9531G, D 3004/6600

Version XL:     mit Ringradiator R 2904/7000-05

Version BE:     mit Beryllium-Hochtöner D 3004/6640-00

Studio80 TL

Abb.: STUDIO 80 TL BE

Diesen Bauvorschlag haben wir lange auf kleiner Flamme gehalten, einerseits weil es
zu viele Alternativen (100 TL, 85 TL, 42 TL) gab, andererseits hat uns der 22W8851
aus der ersten 80TL-Generation (auch bei der 85 TL) immer etwas zu laut gespielt.
Nach dem Umstieg auf den 22W8857 war dieses Problem gelöst. Aber es war klar,
dass bei dieser Chassis-Bestückung, vor allem mit dem neuen Holz-Papier Mitteltöner,
noch allerhand Potential in einer aktualisierten STUDIO 80 TL liegen müßte. Also haben
wir uns auf den Weg gemacht ...

Nachdem wir in der CLASSIC LINE aufgeräumt haben, und die Modelle 85 TL (endgültig)
und 42 TL (vorübergehend) aus dem Programm genommen haben, machte es wieder Sinn
eine Alternative zur STUDIO 100 TL anzubieten. Im Fall der STUDIO 80 TL ist das quasi eine
STUDIO 10 in 3-Wege Ausführung, basierend auf unserer Transmission-Line Technik. Wer
also die klanglichen Eigenschaften unserer STUDIO 10 / 12 / 24 Serie liebt und in seinem
Wohnzimmer Platz hat, eine grosse Standbox aufzustellen, dem sei die "80TL" empfohlen.
Hier paaren sich musikalisches Talent mit den grandiosen Basseigenschaften einer TL.


Die Initialzündung zur Neuabstimmung gab uns der neue Revelator 15W9531G mit Holz-
Papiermembran, der etwas mehr Energie im obersten Mittenbereich produziert. Speziell bei
der Verwendung von 6dB-Filtern wirkt sich das recht positiv aus, wenn der Pegelabfall zum
Hochtöner etwas später einsetzt.

6dB-Weichen sind mit dem Revelator 15W und den Hochtönern R2904/7000 (=Ringradiator),
D3004/6600 und D3004/6640 (Beryllium) überhaupt kein Problem, wenn, das ist Voraussetzung,
der jeweilige Hochtöner bei seiner Resonanzfrequenz entzerrt wird.
Was die Abstimmarbeiten sehr vereinfacht, ist die elektroakustische Ähnlichkeit der Hochtöner.
Egal ob 6600, 7000 oder 6640, die Hochtöner verhalten sich weitgehend gleich. Nur die Perfektion
der Auflösung steigt mit dem Preis der Hochtöner. Kann man sich fast denken :-).

Abb.: Mitten-, Hochtonweiche der STUDIO 80 TL.
Die beiden großen Kondensatoren bilden das C für den Mitteltöner, die Rollenkernspule
ist Teil der Hochpasses für den Mitteltöner. Zum Hochtöner hin spielt nur noch ein L
und ein RC-Glied.Im Hochtonbereich findet sich ein Widerstand (verdeckt), ein Clarity
Cap Kondensator und das oben rechts zu sehende LCR-Glied.

Den Bass-, Mittenbereich haben wir konventienell mit einer 12dB-Weiche getrennt.
Mit 6dB im Bass können wir uns nicht anfreunden. Aber zum Hochtöner hin,
haben wir es bei der neuen 80TL mit den Tugenden der STUDIO 12 und 24 gehalten.
Wenn es bei diesen Modellen geht, dann sollte es auch bei der 80TL möglich sein.
Und es ging. Ganz ohne Probleme! Was immer wieder beeindruckt:
die stabile räumliche
Transparenz und perfekte 3-Dimensionalität, die sich bei einer gelungenen 6dB-Konstruktion einstellt.

Wir haben unser Bausatzprogramm etwas gestrafft. Trotzdem bieten wir bei der 80 TL folgende
drei Varianten an:

  • STUDIO 80 TL GL, als preiswerteste Version mit dem Hochtöner D 3004/6600.
  • STUDIO 80 TL XL, die Version mit dem Ringradiator und
  • STUDIO 80 TL BE, die Super-Version mit dem Beryllium Hochtöner.

    Die Frequenzweichen ändern sich nur beim Widerstand und beim C im RCL-Glied.

    Und das schöne an diesen Varianten ist, man kann problemlos mit der GL anfangen und später auf
    die XL oder BE umsteigen, wobei nur eine Kleinigkeit zu bedenken ist: Alle drei Hochtöner haben
    einen Fräskreis von 104,2 mm, nur der BE-Typ hat 104,7 mm. Wer also an Umrüstung denkt, der könnte;
    wenn er denn sehr penibel vorgefräst hat, schnell ins Schwitzen kommen.

 

 

Reaktion von Kunden:

Bericht von Markus L, Winterberg:

"Nach einigen Stunden Hörgenusses hier mein Fazit des Upgrades von 22w8851 auf 22w8857 und von
12dB Mittelhochtonweiche auf 6 dB:

Meinen neuen Lautsprechern gelingt es die Musik geschlossener und harmonischer ans Ohr zu bringen als den
alten. Sie klingen einfach viel mehr wie eine Einheit. Die einzelnen Chassis spielen vollkommen selbst-verständlich zusammen und transportieren auch die Zwischentöne direkter ins Ohr.
Die räumliche Darstellung ist deutlich präziser, die Ortungsschärfe legt drastisch zu, Sänger/innen rücken gegenüber
der alten Version stärker in den Vordergrund und sprechen den Hörer viel direkter und auf einem anderen Level an.
Die Bühne nimmt nicht unbedingt in der Breite zu, sondern in Tiefe und Höhe. So lassen sich sitzende von stehenden Geigern unterscheiden. Ein Phänomen, das mir bis dato über Reproduktionen unbekannt war.
Da ich den Umbau in 3 Schritten vorgenommen habe, zuerst die Bässe, 4 Tage später von 12dB auf 6dB und
schließlich die M-Caps im Hochtonzweig gegen Clarity Caps getauscht, kann ich sagen, dass jeder einzelne Schritt deutlich nachvollziebar ist. Der schwerwiegendste Eingriff ist in jedem Fall der Umbau von 12dB auf 6dB, die neuen Bässe passen sich perfekt in das Gesamtgeschehen ein ohne aufdringlich zu werden und die Clarity Caps bilden das
Tüpfelchen auf dem i, indem sie den Hochtonbereich etwas schärfer darstellen ohne jedoch frech zu wirken.
Kurzum an alle Studio 80 Besitzer: Nicht lange fackeln, sondern sofort umbauen !!!
und an Herrn Oberhage: Oberhammer :-) :-) !!!

Bericht von Jürgen B., Walzbachtal

Studio80 - Weichenupgrade: Von der alten Weiche (12db, Mundorf MKP) in eine andere Welt (6db, Korrekturglied
für Hochton und Baß, Umstellung auf CFC-Spulen und Clarity Cap SA). Auch wenn es den Preis für die Weiche nicht
unwesentlich in die Höhe treibt, es lohnt sich: Zitat von einem Testhörer: "Da stellt sich nicht mehr die Frage ob man das macht, sondern nur noch wann man es macht". Man hört in der Tat andere Lautsprecher, die Raumabbildung ist sauberer, klarer. Die Höhe der Abbildung ändert sich - es ist, als ob man die ganze Bühne nimmt und nach oben
aufzieht, gleichzeitiig machen SängerInnen einen Schritt nach vorne. Neben diesem ganzen Geplänkel gibt es aber
einen Punkt, der mich sehr beeindruckt hat und den ich bisher nicht besser greifen kann: Die Musik wird irgendwie emotionaler, bzw. der Lautsprecher transportiert die Emotion besser. Das Fußwippen steigert sich, es gibt Gänsehautmomente und bei manchen Stücken (an denen persönliche Erinnerungen hängen) hatten plötzlich
gestandene Männer die ein oder andere Träne in den Augen. Das hätte ich nicht erwartet.
Hier gibts also von mir eine absolute Empfehlung!



  
  


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